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Vortrag

leerOliver Marchart - Für eine neue Heteronomieästhetik
Politik, Kunst, Öffentlichkeit mit und gegen Jacques Rancière, Alfredo Jaar, Dan Graham u.a.

leer14.01.2011 | 19:00

leerVeranstaltungsort: Gumpendorferstraße 63B, 1060 Wien google Maps

Der Vortrag wird die Frage von Autonomie und Heteronomie in der Ästhetik und in Praktiken der Public Art behandeln. Was eine politische - im Unterschied zu einer sozialen und einer kritischen - Öffentlichkeit sein könnte, wird exemplarisch u.a. an Dan Grahams und Alfredo Jaars künstlerischer Konfrontation mit der Architektur Terragnis illustriert. Die Frage, um die es also geht, lautet: Was macht die Öffentlichkeit des Stadtraums zu einer sozialen, zu einer kritischen und schließlich zu einer politischen Öffentlichkeit? om

Oliver Marchart
Professor am Soziologischen Seminar der Universität Luzern, arbeitet in den Bereichen politische Theorie, sowie Kultur- und Kunsttheorie. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen: Neu beginnen. Hannah Arendt, die Revolution und die Globalisierung (Turia+Kant 2005), Cultural Studies (UVK 2008), Hegemonie im Kunstfeld. Die documenta-Ausstellungen dX, D11, d12 und die Politik der Biennalisierung (Walther König 2008) und Die politische Differenz. Zum Denken des Politischen bei Nancy, Lefort, Badiou, Laclau und Agamben (Suhrkamp 2010).




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Casa del Fascio, Giuseppi Terragni, 1932-1936 in Paris • © Sandro Maggi
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